Anycubic Photon REVIEW – es riecht nach Resin! *Update: Angebot!*

DLP und Resin – eine neue Welt die man deutlich riechen kann und die HAMMER Ergebnisse liefert. Wir haben den Anycubic Photon getestet und tauchen weiter in unser Resin ein, in die DLP-Welt.

  1. Auspacken – What’s in the Box?
  2. Vorbereitung
  3. Slicer
  4. Der Druck
  5. Ergebnis
  6. Der Geruch
  7. Fazit und Kauf
  8. Facebook-Gruppe

Anycubic Photon

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Vorab, aus aktuellem Anlass: Der Drucker ist am Mittwoch bei Amazon Prime Day im Angebot, mehr dazu unter Kauf

Wir haben als erste DLP-Erfahrung den  FLSUN S Review mit euch geteilt und ein paar Erfahrungswerte mit unserem DLP-Drucker niedergeschrieben.

Nun waren wir irgendwie fasziniert – fasziniert von der „neuen“ Technik, die endlich auch einige China-Hersteller aufgeschnappt und nachgebaut haben.
Immer mehr Hersteller trauen sich an DLP Drucker – mit guten Grund! Die DLP / SLA Technik ist zwar nicht neu, scheint jetzt aber (wohl gerade auch durch den immer erschwinglicheren Preis) etwas bekannter zu werden als sie bisher war.
Somit sind auch die ersten Leser unter euch, die bereits einen DLP Drucker gekauft haben und damit erfolgreich und regelmäßig damit drucken.

Habt ihr einen DLP Drucker? Schreibt in die Kommentare welchen und wie zufrieden ihr seid! Wir wollen Erfahrungen sammeln, es gibt zu DLP leider noch nicht viele Reviews und Erfahrungen zu lesen – vor allem nicht in deutsch. 

Von daher wollten wir auch MEHR DLP und haben den Anycubic Photon getestet. Ohne viel Hintergrundwissen oder vorhergehendes Einlesen haben wir ihn einfach mal kommen lassen und wollten wissen, ob der Druck und die Handhabe mit Resin immer so „einfach“ ist wie mit unserem FLSUN S (Review).
Denn FDM Drucker haben wir bereits zu genüge getestet, und wissen wo hier normalerweise die Unterschiede versteckt sind. Die reinen Datenblätter reichen oft schon, um zu sehen ob der Drucker gute oder schlechte Ergebnisse liefern wird. Beim DLP-Druck fehlen aber Erfahrungswerte und Reviews.

Daher haben wir uns gedacht, wir veröffentlichen unsere Erfahrungen im Anycubic Photon Review!

Genau genommen sind dies alles keine DLP Drucker sondern die Technik die hier eingesetzt wird nennt sich DUP – Direct UV Printing. Das UV-Spektrum ist dabei viel geringer als bei einem DLP Drucker, denn es werden UV-LEDs eingesetzt, kein LCD Bildschirm mit Flüssigkristallen. Dazu wird es noch einen extra Artikel geben!

 

Der Anycubic Photon im Detail

Auspacken – What’s in the Box?

Der Drucker kam gut verpackt in einem ungewohnt kleinen Umkarton bei uns an. Dort steckt er wiederum nochmal in einem weichen Schaumstoff und so ziemlich alle Zubehörteile sind im Drucker selbst für den Transport fixiert. Ihr zieht aus dem Umkarton also erstmal nur einen Schaumstoff-Block heraus und befreit den Drucker dann von diesem. Auf der oberen Schicht wird eine Flasche Resin (500ml Anycubic Resin green), ein Plastikspatel, USB Stick mit Software und Test-Modellen, Handschuhe, Atemmaske, Ersatz-FEP Film, Stromkabel und Farbfilter/Trichter.

anycubic photon

 

Dazu kommt ein externes Netzteil mit einem EU-Kaltgerätestecker, das glücklicherweise relativ klein ist und OHNE Lüfter klarkommt, denn der Stromverbrauch liegt bei nur ca. 40 Watt im Betrieb!

Somit habt ihr auch eine Lärmquelle weniger.

Anycubic Photon Netzteil

Mitgeliefert wird (DLP typisch) eigentlich nicht viel. Es wird eben auch „nicht viel“ zum Drucken benötigt!

Vorbereitung

Auch bei der Vorbereitung des Anycubic Photon, ist nicht viel Arbeit notwendig. Im Prinzip muss der Stecker eingesteckt werden, einmal „gelevelt“ werden, ähnlich wie bei einem normalen FDM Drucker und dann kann der erste Druck schon beginnen.

Aber von Anfang:

Aufbau

Wie ihr der Anleitung oder dem Video unten entnehmen könnt, muss zu Beginn der vordere kleine Griff angebracht werden. Deckel auf, Schraube anziehen, fertig.
Nur noch den Stecker des passiven, externen Netzteils in die Steckdose und ihr könnt den Drucker schon einschalten!

Drucker einstellen: Leveln

Das Leveln geht beim DLP Drucker ähnlich wie bei einem FDM Drucker von statten:

  • Resin-Becken entfernen
  • Druckplattform lösen und diese ganz nach unten fahren (dafür gibt es eine „Home“ Funktion im Menü)
  • ein Blatt Papier zwischen Druckplattform und der Folie vom Bildschirm schieben
  • das Blatt Papier durch herunterfahren der Z-Achse in -0,1mm Schritten so weit nach unten fahren, bis das Blatt einen kleinen Widerstand bekommt
  • wichtig: jetzt Z auf 0 setzen (Menüpunkt Z=0)!

Damit stellt ihr dem Drucker die richtige Höhe von Z und somit der Druckplattform ein. Da es beim Anycubic Photon (und derzeit auch bei jedem anderen DLP Drucker) nicht möglich ist den First Layer zu beobachten, so wie es bei einem FDM Drucker der Fall ist, ist dieser Schritt sehr wichtig!

Wird hier nicht sauber gearbeitet, bemerkt man erst viel später (1-2 Stunden, je nach Schichthöhe), dass der Druck nicht richtig auf der Plattform hält oder gegebenenfalls gar nicht erst gehalten hat.

Schaut euch daher gerne das Video von Anycubic unten an, dort ist der komplette Vorgang bis zum ersten Druck sehr gut erklärt.

 

 

Slicer

Derzeit gibt es noch sehr wenige Slicer, meist ist es noch eine eigene Software vom Hersteller.

Beim Anycubic ist dies eine relativ einfach zu handhabende Slice-Software die beim Hersteller kostenlos heruntergeladen werden kann: Slicer Download

Das ist toll für alle die sich vorher mal mit der Software befassen und diese ausprobieren möchten, wobei man wirklich nicht viel Zeit benötigt um das Programm zu verstehen. Theoretisch kann fast alles auf Standard-Einstellungen eingestellt bleiben, außer die Belichtungszeit eurer Resin die etwas variieren können.

Für spätere Versuche mit verschiedenen Resins auch eine Tabelle in Google-Docs mit Belichtungszeiten und diversen Einstellungen die bei den verschiedenen Flüssigkeiten gut funktionieren.

 

Anycubic Photon Slicer

Schlicht und einfach aufgebaut: Die Slicer Software von Anycubic. 

Support

Bei dieser Drucktechnik (DLP/SLA/DUP) muss beim Support natürlich umgedacht werden. Die Modelle werden nicht stehend sondern hängend gedruckt. Das Modell steht dann eben Kopf, der First Layer ist also oben und der letzte Layer unten.

Die Software des Anycubic Photon bringt dafür aber auch eine Funktion mit, um Supports automatisch zu setzen. Wir haben bisher mit Support „Heavy“ und auch „Medium“ keine Probleme gehabt, obwohl alles auf automatisch eingestellt war.
Das ist eben das gute daran, es müssen nicht gleich so viele Einstellungen optimiert werden, wie es beim FDM Druck der Fall ist. Als Anfänger hatten wir es mit der Software sehr einfach.

Es ist übrigens normal, dass der Druck immer ein paar Millimeter von der Druckplattform nach oben gesetzt wird, auf dem zweiten Screenshot ist dies gut sichtbar.
Damit wird verhindert, dass die Figur beim Ablösen kaputt geht und auch auf der Plattform hält (ähnlich einem Brim beim FDM-Druck).

Somit haften auch filigranere Teile sehr gut an der Druckplattform. Wie oben schon beschrieben ist das bei dieser Drucktechnik sehr wichtig, denn die ersten 1-2cm ist nicht zu sehen, was der Drucker eigentlich macht.

Schwierigkeiten beim Slicen

Ein Anfängerfehler den wir auch beim Anycubic Photon gemacht haben ist, die Figur nicht leer zu machen. Beim FDM Druck würde das über den Infill-Parameter gesteuert werden, was in einem DLP Slicer allerdings nicht möglich ist. Somit wird in diesem Beispiel beim Drucken immer die volle Fläche der Figur belichtet und sozusagen mit einem Infill von 100% gedruckt.

Das hat dann zwar zur Folge, dass die Figur sehr fest und auch „schwer“ wird – allerdings wird dafür wiederum auch viel mehr Resin benötigt, als wenn die Figur innen hohl gedruckt wird.

Dafür gibt es beispielsweise eine Funktion in der kostenlosen Software Autodesk Meshmixer, um die STL Datei auf eine Wandstärke von 1mm zu optimieren und der Figur Löcher an unauffälligen Stellen zu geben, damit das Resin ablaufen kann.

Klingt aufwendig und kompliziert, ist es aber nicht. Ein Tutorial gibt es zum Beispiel in folgendem Video:

Eine weitere Schwierigkeit ist wohl, dass die Slicer Software eine „.PHOTON“ Datei auswirft. Also ein eigenes Dateiformat für den Drucker. Der Anycubic Photon kann auch nur dieses Dateiformat verarbeiten und drucken.

Wer also einen anderen Slicer verwenden möchte, hat hier ein Problem. Es wäre theoretisch auch möglich, die Datei komplett in Meshmixer zu bearbeiten und dort die Supports zu setzen, die STL Datei dann mit Supports abzuspeichern und im Anycubic Slicer zu finalisieren.

Für uns aber nicht wirklich ein Nachteil, denn die Anycubic Software funktioniert bisher zu unserer vollsten Zufriedenheit und wir hatten damit keine Probleme. Selbst für macOS steht das Programm zur Verfügung und funktioniert gut.

Der Druck

Nach dem Leveln und Slicen mit der Anycubic Photon Slicer Software kann es dann auch schon losgehen. Der Slicer wirft, wie oben beschrieben, eine „.PHOTON“ Datei aus, die dann von euch auf den beiliegenden USB Stick kopiert wird.

Sobald der USB Stick im Drucker steckt, lässt sich die Datei am Drucker anzeigen und öffnen. Es wird schon in der Übersicht eine Vorschau des Modells angezeigt, klickt man dann die entsprechende Datei an, kann man anhand der Vorschau gut erkennen, ob es die richtige Datei ist.

Anycubic Photon Preview

 

Selbstverständlich muss vor dem Start noch Resin eingefüllt werden. Dazu zur Sicherheit bitte unbedingt die Handschuhe anziehen, falls etwas daneben geht.
Schraubt das Becken zuerst mit den beiden mitgelieferten Schrauben in den Drucker (dabei das Becken ganz nach hinten schieben, am besten während dem Schrauben mittig nach hinten drücken!)

Resin richtig einfüllen

Vor dem Einfüllen sollte das Resin immer „durchgemischt“ werden, damit die Farbpartikel die sich eventuell abgesetzt haben könnten, verteilt werden.

Dafür empfiehlt es sich, die Flasche NICHT zu schütteln, sondern nur zu schwenken, wie ein Glas Wein.

Grund dafür ist, dass sich beim Schütteln sonst Blasen im Resin bilden, die danach eventuell Fehler im Druck verursachen könnten. Auf den Bildern sind die Unterschiede gut zu erkennen!

Vom mitgelieferten Resin solltet ihr nicht gleich die komplette Flasche einfüllen, das Becken halb voll zu machen reicht allemal aus.

Beim Einfüllen bzw. beim Öffnen der Flasche werdet ihr zum ersten Mal feststellen, wieso der Artikel die Überschrift bekommen hat. Das Resin riecht sehr stark, darauf gehen wir aber später, unter Der Geruch, noch etwas genauer ein.

Ist das Resin dann eingefüllt, schließt bitte gleich den Deckel. Somit wird erstens der Geruch etwas verhindert und das Resin wird auch vor UV Strahlen geschützt, die es aushärten lassen würde. Hier ist auch wichtig zu wissen, dass die Plexiglas-Scheiben am Gehäuse zwar UV filtern, aber nicht komplett abschirmen. In der Sonne sollte der Drucker also keinesfalls stehen und das Resin sollte auch nicht lange im Drucker verbleiben.

START

Deckel zu, und auf START – der Drucker bewegt die Plattform nach unten und dann heißt es erstmal warten. Denn wie oben erwähnt, kann man das Modell erst sehen, wenn die Plattform aus dem Becken fährt. Bei Schichten von 0,05mm kann das ein wenig dauern!

Allerdings sieht man durch die getönten Plexiglas-Scheiben sehr gut und muss den Deckel nicht jedes mal öffnen um den Fortschritt zu beobachten.Anycubic Photon UV Plexi

 

Wenn man beim Leveln alles richtig gemacht hat und auch am Slicer nicht viel selbst umgestellt hat, ohne Ahnung davon zu haben, sollte der erste Druck aber problemlos klappen.

Unser erster Druck, diese Deadpool Figur von MyMiniFactory, kam jedenfalls nach 6 Stunden und 5 Minuten in einer tollen Qualität fertig aus dem Drucker.

Hier ein paar Eindrücke:

 

Nachdem der Anycubic Photon die Meldung „Printing Done!“ ausgibt, zeigt er euch die benötigte Zeit an und ihr könnt die komplette Druckplattform lösen und herausnehmen. Gebt dem Objekt nach dem Druck vielleicht noch ein paar Minuten, um das Resin abtropfen zu lassen.

Nachbearbeitung

Dann (Handschuhe sind Pflicht!) könnt ihr mit der Spachtel, die mitgeliefert wurde, mit einem gefühlvollen Stoß das Objekt von der Plattform entfernen.

Wir haben uns für Dosen in verschiedenen Größen entschieden, in die wir dann unsere Objekte in Isopropanol eintauchen können.

Wir legen unser Objekt für ein paar Minuten in das Isopropanol ein, nehmen es dann heraus und waschen es in Seifenwasser ab. Mit einer (ALTEN!!!) Zahnbürste lässt sich das Objekt dann auch gut reinigen. Sobald das Wasser auf dem Druck keine Tropfen mehr bildet, wie z.B. auf einer Regenjacke, sondern als Fläche abläuft, ist das Objekt soweit und kann aushärten. Nach unserer Erfahrung lässt sich das Isopropanol auch mehrmals verwenden.

Zum Aushärten könnt es in die Sonne stellen  bzw. manch einer kann es nicht abwarten (oder hat keine Sonne) und nutzt einen Nagellacktrockner der UV Licht produziert. Alle anderen UV Quellen funktionieren auch, man könnte also auch eine „Kabine“ mit UV-LEDs bauen, um die Objekte auszuhärten.

Wichtig ist VOR dem Aushärten, die Supports zu entfernen, denn dann gibt es weniger auffällige Stellen die z.B weiß werden können. Solltet ihr mit Sandpapier arbeiten, dann nicht ohne Atemschutz, der Staub der entsteht ist gesundheitsschädlich.

 

Das Ergebnis

Bilder sagen mehr als Worte.

Hier ist zu erwähnen, dass die Deadpool-Figur mit 100% Infill gedruckt wurde. Die Link Figur aus Zelda ist mit 1mm Wänden und somit innen hohl gedruckt und hat in jedem Fuß ein Loch, damit das Resin ablaufen kann. Außerdem sind die Striche auf dem Schild von Link so gewollt, und auch im 3D Modell so vorhanden, sieht auf den ersten Blick wie „Z-Wobble“ aus.

Beide Figuren wurden mit 0,05mm Layern und dem beiligenden Resin gedruckt. Die Figuren sind jeweils 6cm bzw. Link 7cm hoch. Deadpool 6 Stunden Druckzeit, Link 7,5 Stunden.

Das ist zwar eine lange Zeit, jedoch muss man bedenken, dass man theoretisch auch die Druckplattform komplett füllen kann und die benötigte Zeit wäre die selbe. Denn dem Drucker ist es egal, ob er 1cm oder 5cm je Schicht belichtet.

Die Supports waren bei beiden Figuren vom Anycubic Photon Slicer vorgegeben bzw. automatisch eingestellt und liesen sich relativ leicht entfernen. Bei filigranen Teilen, wie zum Beispiel dem Schwert von Link, muss man jedoch trotzdem aufpassen, dass nichts abbricht.

Haltbarkeit

Die Figuren stehen nun beide seit mehreren Wochen auf der Fensterbank in der Sonne und sind inzwischen voll ausgehärtet. Gefühlt ist die Deadpool Figur wertiger, was jedoch daran liegt dass die Figur komplett mit Resin gefüllt ist und ein entsprechendes Gewicht aufweist.

Stabil fühlen sich beide Figuren an, das Material erinnert uns etwas an PETG.

PLA ist brüchiger, das Schwert von Link würde in PLA kein sanftes Biegen zulassen, hier ist das möglich.

 

Der Geruch

Der Geruch ist ein Faktor, der viele von einem Resin-Drucker abhält. Das Zimmer in dem wir gedruckt haben, musste danach 30-60 Minuten gelüftet werden, bis der Geruch komplett draußen war.

Der Anycubic Photon hat zwar einen eingebauten Filter (Aktivkohle), durch den ein Lüfter pustet der vom Innenraum nach unten absaugt, aber diese Kombination hätte Anycubic sich leider sparen können. Außer Lärm bringt der Lüfter keine Verbesserung der Luftqualität im Raum.

Generell sollte in einem Raum gedruckt werden, in dem man sich vor allem während dem Druck nicht aufhält. Die Reinigung danach hält sich im Rahmen, sobald das Objekt im Isopropanol landet, riecht man nur noch dieses.

Wir können euch aber an dieser Stelle schon sagen, dass wir eine fertige Absaugung für den Anycubic Photon entwickelt haben, die jeder zu Hause nachbauen kann. Dabei haben wir vor allem auf den Kostenfaktor geachtet, und die Absaugung ist für unter 30€ flüsterleise realisierbar.
Es folgt dazu ein Artikel in den nächsten Tagen. Der Geruch ist dann vollständig aus dem Raum und man kann sich quasi neben den Drucker setzen und es ist kein Geruch wahrnehmbar, da die Absaugung einen leichten Unterdruck im Gehäuse erzeugt.

 

 Fazit und Kauf

Für Einsteiger in das Resin und DLP Thema ein tolles Gerät. Es wird alles benötigte mitgeliefert und es kann sofort losgelegt werden. Der Preis den Anycubic derzeit dafür anruft (Link zu Amazon) ist für solche Geräte im unteren Segment, bietet aber eine tolle Qualität der Hardware.
Ein DLP Drucker ergänzt einen FDM Drucker, ersetzt diesen aber noch nicht. Die Qualität ist klasse, die Zeit und die Materialkosten dagegen höher als bei einem FDM.

Aber auch PLA war „damals“ deutlich teurer, je höher die Resin Nachfrage in Zukunft sein wird, desto mehr Hersteller und Anbieter wird es geben und die Preise werden auch dadurch sinken.

Insgesamt ist der Aufwand mit Vor- und Nachbearbeitung ähnlich, wobei man sich als Anfänger mit einem DLP Drucker wohl leichter tut. Die Slicer Einstellungen sind durchaus leichter zu verstehen und es gibt deutlich weniger Einstellungen, die man richtig einstellen muss, bis der Drucker läuft.

Die Vorbereitung des Anycubic Photon ist minimal, dafür ist die Nachbereitung zeitlich etwas aufwendiger als bei einem FDM (Reinigung fällt dabei weg)

Was die Absaugung angeht, ist der Drucker nahezu perfekt.
Kein anderer derzeitiger DLP / SLA /DUP Drucker bietet momentan so eine gute Möglichkeit, für wenig Geld den Geruch aus dem Raum zu leiten!

Kauf

Wer einen Anycubic Photon kaufen möchte, sollte sich momentan am einfachsten an Amazon Deutschland halten. Verkäufer ist dort Anycubic selbst und der Drucker ist per Prime lieferbar.

Gearbest hat ihn zwar auch im Programm, allerdings ist der Preis dort nicht viel niedriger. Zudem haben ALLE Händler im Ausland das Problem, dass das mitgelieferte Resin nicht in die Luftfracht darf.
Bringt also nichts, wenn der Drucker in China 50€ weniger kostet, das Resin dafür aber nicht mitgeliefert wird. Die Flasche die beiligt kostet 45€.

Sonderaktion!

… und nun aufgepasst:
Wir wissen, dass der Drucker am Mittwoch beim Amazon Prime Day im Angebot sein wird. Es gibt 20% Rabatt am 17.07.2018 zwischen 11 Uhr und 17 Uhr.

Wer also einen Anycubic Photon kaufen möchte, sollte dies unbedingt am Mittwoch tun!
Legt ihn euch am besten schon jetzt in den Warenkorb: Anycubic Photon bei Amazon kaufen

Ihr solltet dann am Mittwoch bei einem Preis von 391,20€ landen, das ist wirklich ein SUPER Preis!

Wer sich Sorgen wegen der Abluft macht: vertraut uns, dieser ist bereits getestet und funktioniert.
Ihr braucht nur ein Fenster im Raum, aus dem ihr den Abluftschlauch führen könnt. 
Der Artikel folgt in den nächsten Tagen, wer vorab Informationen möchte, kann uns gerne auf unserer Facebook-Seite eine Nachricht senden.

Facebook-Gruppe

Wer weiter Informationen zum Thema DLP und Resin möchte (auch zur Abluft) kann gerne unserer Facebook-Gruppe beitreten. Dort sind auch schon einige Mitglieder mit einem Anycubic Photon vertreten.

Wir haben bewusst eine Gruppe für ALLE DLP und SLA Drucker erstellt, da die Community rund um dieses Thema noch relativ klein ist.

 

Soweit unser Review zum Anycubic Photon. Wir bleiben definitiv am DLP und Resin Thema dran und werden auch weiter ausführlich darüber berichten. Abonniert gerne unseren Newsletter und bleibt damit immer auf dem neuesten Stand!

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