[DLP] Resin Druck – Zahlen, Daten, Fakten!

Es ist soweit, wir Testen nun den DLP Druck mit dem FLSun S / Micromake L2 und neuen Resin Sorten.

 

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Zum Drucker selbst hier einige Spezifikationen:

  • Druckbereich: 108 x 68 x 200mm
  • 4.3-Zoll Touch Screen
  • 2x USB und Wi-Fi
  • Power: 60W
  • DLP Photo-Curing Technology

Einige Tage sind nach unserem ersten Beitrag vergangen und inzwischen ist ein neues Resin eingetroffen.
Vielen Dank an www.edv-3d-druck.de für die Unterstützung und die Bereitstellungen der Resin Sorten.

Wir haben für unsere Test die folgenden drei Resin bekommen:

Der Testaufbau war klar, wir drucken erstmal 30x30x30mm Cubes mit ca. 25ml Volumen, um den Verbrauch an Resin festzustellen.

Dabei haben wir die Einstellungen immer wieder geändert um den besten Druck herauszubekommen. Über DLP findet man leider noch nicht viel im Internet und wir waren hier eher auf die „Übung macht den Meister“ Methode angewiesen.

Monocure gibt an das der Druck beim Rapid Resin mit 4 Bottom Layer auf 60 Sek. und jede Schicht bei 0.05 mit 7 Sek Belichtung funktionieren soll. An diese Werte haben wir uns langsam herangewagt.

Unsere Testversuche mit dem FLSun S:

Monocure 3D Resin Rapid Transparent

Druckvorlage: 30x30x30mm mit 25 ml Volumen
Layerhöhe. 0.05 mm (Optimized)
Druckzeit: 167 min
Verbrauch: 39 ml
Liftup: 0.4 mm
Screentime: 9000 ms

 

Monocure 3D Resin Rapid Gunmetal-Grey

Druckvorlage: 30x30x30mm mit 25 ml Volumen
Layerhöhe: 0.05 mm
Druckzeit: 175 min
Verbrauch 38ml
Liftup: 1 mm
Screentime 10000 MS

 

Monocure 3D Resin Rapid Gunmetal-Grey

Druckvorlage: Sla Test in 10×10 15×15 20×20
Layerhöhe: 0.03 mm
Druckzeit:  332 min
Verbrauch: 75ml
Liftup: 1 mm
Screentime: 8500 MS

 

Des Weiteren verbraucht der Drucker im Betrieb um die 55w und ist damit sehr erschwinglich bei größeren Drucken.

Resin kostet zwischen 60,00 – 80,00 Euro der Liter das wäre bei einem 30x30x30 Würfel ca. 2,20 € an Material. Wir denken, dass dies für die Qualität sehr erschwinglich ist.

FLSun, Micromake und andere SLA und DLP Drucker

FLSun, Micromake, und Anycubic sind Standalone Drucker, diese funktionieren komplett autark und können per USB oder WLAN bestückt werden. Wo hingegen z.B. ein Wanho D7 als 2. Monitor betrieben wird, dieser kann dann zwar höhere Auflösungen darstellen aber die Performance ist bei Standalone Druckern einfach besser.

Modding:

Modding wie Stepper wechseln, Glasplatte kaufen, Leveln, ABL, ect. sind hier nicht nötig.

Den Resintank könnte man vergrößern, um noch mehr Resin vorzufüllen für größere Drucke. Dabei sollte man dann aber die Liftup Einstellung in der Config ändern, damit der Druck auch einmal aus dem Resin herausgezogen wird, bevor er die neue Schicht aufträgt.

Die FEP Folie wird ca. bei 40-50 Drucken langsam aber sicher etwas milchig und sollte dann getauscht werden. Diese kosten aber nicht die Welt und sind schnell getauscht.

Nach dem Druck:

Hier kommt es darauf an welches Resin ihr habt, es gibt 2 verschiedene Resin Sorten. Bei der einen Sorte kann man die Objekte einfach später mit Wasser reinigen und bei der anderen Sorte nimmt man Isopropanhol in dem man den Druck am besten hineinlegt und abwischt.

Wir haben beide Resin Sorten getestet und haben keinerlei Probleme mit der Wasser oder Isopropanhol Variante gehabt.

Um den Druck wirklich komplett auszuhärten, hat der FLSun im Deckel 4 UV Lampen, die dazu genutzt werden können oder aber man legt die Drucke einfach bei Sonnenlicht 1-2 Stunden zum aushärten nach draußen.

Wer schon einen DLP Drucker hat sollte hier mal vorbeischauen:

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Dieses Thema enthält 0 Antworten und 1 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  dd! vor 3 Wochen, 2 Tagen.

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